Jetzt sind wir fast in jenem wunderschoenen franzoesischen Park angekommen. Der traegt uebrigens den Namen Square Darcy, es gibt einen tollen Brunnen, huebsche Baeume und eine Eisbaerenstatue.
So, das waren jetzt die versprochenen Worte. Reicht. 
Wer aufmerksam gelesen hat, merkt spaetestens jetzt, dass die Zeitform im letzten Beitrag geschummelt war.
Da ja niemand immer gleich alles mitschreibt, ist das mit dem Praesens vermutlich meistens so… Ich werde das in Zukunft so beibehalten, nur damit ihr Bescheid wisst.
Wir sitzen also eingequetscht zwischen unseren Rucksaecken und einer Lavendelpflanze in einem kleinen VW Kaefer und unterhalten uns auf Deutsch mit einer Frau aus Dijon.
Sie wohnt tatsaechlich mitten im malerischen Zentrum der Stadt, zumindest parkt sie dort wenig spaeter ihr Auto.

Unser Couchsurfing Host Edgar kommt erst um 19 Uhr aus der Uni, also bleiben uns ein paar Stunden um die Innenstadt zu besichtigen. Wenn mir jemand von einer wirklich richtig schoenen Stadt erzaehlt, ist das was ich mir dann vorstelle, nichts gegen Dijon!
Es ist so prunkvoll, ueberall kleine Gassen, Springbrunnen, wunderschoene Parks und Kirchen.
Vorm MCes gibts gratis WLAN, also bleiben wir da ein Weilchen sitzen.
Anschliessend holen wir ne Pizza, setzen uns in den huebschen Park und beginnen mit diesem Blog.
Um 19 Uhr holt Edgar uns am Place de la Libération ab und bringt uns in seine Erdgeschosswohnung direkt m Zentrum. Wir trinken Bier und erzaehlen uns Reisegschichten, spaeter kommt noch sein Freund Gaspar vorbei. Es ist ein wirklich netter Abend. 
Am naechsten Abend kommen noch zwei ungarische Couchsurferinnen, wir sind jetzt zu fuenft in seiner kleinen EinZimmerWohnung. Als Edgar seinen Nachbarn zum Bier trinken einlaedt, artet das ganze in ein mittelstarkes Saufgelage aus.
Der Nachbar hat aber zum Glueck eine Couch, die uns vor Edgars hartem Zimmerboden bewahrt…und er hat eine „Katze“.
Ich wuerde das naechste Mal eher auf einer Parkbank pennen, als nochmal einen Raum mit diesem Tier zu teilen! Wenn ES nicht gerade in der Lautstaerke eines Bulldozers sein Trockenfutter zermahlen hat, ist ES schnurrend ueber unsere Gesichter gehopst und hat in jedes Koerperteil gebissen, das nicht unter der Decke versteckt war.
Wir verbringen insgesamt 3 wirklich nette Abende mit Bier, Tequila, vielen netten Menschen und Disneysongs in allen erdenklichen Sprachen in Dijon.
Als wir schliesslich im stroemenden Regen die Stadt in Richtung Autobahn verlassen, sind wir beide ein ganz kleines bisschen wehmuetig. 
Habt ihr Senf eingepackt? Dijon ist ja berühmt für den Senf (+die besetzten Häuser…) Naja, wenn nicht auch egal, der aus Tutow ist nämlich eigentlich viel leckerer als der aus Dijon.
Abgelenkten Gruß aus der Bib.
Klaro.. allerdings nur was es für umme gab 😉
Ich fand den schon ziemlich lecker! Grüße zurück, auch an den Rest.
Glückwunsch Ihr zwei Beiden… das LOSreisen soll ja am Schwierigsten sein… so diversen Blogs, Buechern etc. getraut werde kann…
Wir wuenschen alles Gute und danke fuer den Link.. dem Blog werden wir folgen.LG YW+IS
Hallo ihr 2. Also ich könnte noch mehr lesen;) Jedenfalls bekomme ich Lust auf Abenteuer. Arbeitet ihr auch ? Was denn? Liebe Grüße aus Bayern